Das letzte Stündlein

(Musik & Text: MinnePack)

Es trug sich zu einst in der Nacht, dass spät wer klopfte an mein Tor 
hätt‘ ich nur niemals aufgemacht, Gevatter Tod stand stumm davor 

Zum Sensenmann ich schließlich sprach: „Sehr gerne ließ ich Dich ins Haus
Doch lag ich schon im Schlafgemach, muss morgen leider sehr früh raus.“
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„Hihohi, mir ist es einerlei - Hihohi Dein Leben ist vorbei!“
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Dann stand er da, sprach keinen Ton, die Sense blitzt‘ im Mondschein
So fragt‘ ich ihn, ob er denn schon kennt mein altes Mägdelein?

„Sie kann schon nicht mehr richtig steh’n, in ihren Händen tobt die Gicht
Kann leider auch fast nichts mehr seh’n und gottesfürchtig ist sie nicht!“
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„Hihohi, mir ist es einerlei - Hihohi Dein Leben ist vorbei!“

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„Gevatter Tod, ich kann versteh’n, dass Du heut‘ brauchst nen toten Leib
Wirst Du nun gleich von dannen geh’n, dann nimm statt meiner doch mein Weib

Sie war verlogen, niemals treu, denn glaub ich dass so mancher Mann
sich wälzte nackt mit ihr im Heu, was mein Herz nicht ertragen kann
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„Hihohi, mir ist es einerlei - Hihohi Dein Leben ist vorbei!“
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„Es stimmt Dein Weib ist ohne Ehr, wird sicher in der Hölle schmor’n
Doch Dir mein Freund nutzt das nichts mehr, das Leben hast heut Du verlor’n!

Weil tot und fast schon kalt Du bist, verrat ich Dir dass diese Nacht
Dein liebes Weib mit schlauer List und Gift Dich um die Eck‘ gebracht“
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„Hihohi, mir ist es einerlei - Hihohi Dein Leben ist vorbei!“

© MinnePack 2013