(Musik & Text: MinnePack)

Der Mond scheint blass, sie starrt ins Dunkel der Nacht.
So jung und schön, wie von den Göttern gemacht.
Sie hatte einst Träume aus Sehnsucht gebor'n
das Leben genießen hatte sie sich geschwor'n
Doch diese Zeit scheint ewig lang her,
denn wo sie jetzt ist, gibt’s keine Träume mehr.

Das Feuer der Jugend hat einst in ihr gebrannt
Sünde und Lüge war'n ihr unbekannt.
Doch trat in ihr Leben der falsche Herr,
versprach ihr die Welt, wahre Liebe und mehr
sie folgte ihm blind von seinen Worten betört
nie hätt' sie gedacht, dass Liebe Leben zerstört.

Mondscheinmädchen – was hast du gemacht?
Mondscheinmädchen – und was hat es gebracht?
Du sehnst dich nach Liebe für die Ewigkeit
doch nie war ein Freier sie zu geben bereit
Mondscheinmädchen – ohne Wiederkehr
Deine Jahre verronnen, sinnlos und leer.

Er ließ sie bald fallen nach kurzer Zeit
und nahm in seinem Bette die nächste Maid
von ewiger Liebe wollte er nichts mehr hör'n
verjagte sie fluchend, statt ihr Treue zu schwör'n
Für ihn war's ein Spiel, doch für sie war's viel mehr
nun war sie allein, ihr Herz vor Kummer so schwer.

Sie fühlt in der Fremde nichts als Einsamkeit
aus Hunger und Angst war sie letztlich bereit
ihren Körper zu geben für ein wenig Geld
stets auf der Suche nach dem rettenden Held
Ihre Träume verkauft an eine Welt voller Gier
nicht besser behandelt als ein wertloses Tier.

Mondscheinmädchen – was hast du gemacht?
Mondscheinmädchen – und was hat es gebracht?
Du sehnst dich nach Liebe für die Ewigkeit
doch nie war ein Freier sie zu geben bereit
Mondscheinmädchen – ohne Wiederkehr
Deine Jahre verronnen, sinnlos und leer.

Ausgezehrt, einsam, müde und matt
erinnert sich daran, was sie früher mal hatt'
Innerlich taub gibt sie dem Freier sich hin
und fragt sich dabei, „hat das Leben noch Sinn?“
Er nimmt seine Kleidung, verlässt schnell den Raum
doch durch den Tränenschleier sieht sie ihn kaum.

Sie öffnet das Fenster, tritt ins Dunkel der Nacht
Es streichelt der Wind sie, zärtlich und sacht
Sie starrt in die Tiefe, die Erlösung verspricht
Der Mondschein ihr Herz wärmt, mit tröstendem Licht
Einen Schritt vor! Oder ins Leben hinein?
Soll er nun das Ende oder Neuanfang sein?

Mondscheinmädchen – was soll nun gescheh‘n?
Mondscheinmädchen – welchen Weg wirst Du geh’n?
Du sehnst dich nach Liebe, für die Ewigkeit
Nicht nach dem Tod in der Einsamkeit
Mondscheinmädchen – ist Dir alles zu schwer?
Oder kannst Du noch sagen: „Leben ist mehr!?“

Schaut hinauf in den Himmel, es wird immer so sein:
Jede Nacht wird begleitet vom Mondenschein.