(Musik & Text: MinnePack)

Als Ritter stand ich einst im Dienste eines großen Herr'n
und von meinen Heldentaten hört man nah und fern.
Eines Tages dann vor Jahren ließ dies alles ich zurück.
Mit der Laute auf dem Rücken suchte ich mein Glück.

Was soll ich denn mit Ruhm und Ehre, wenn kein freier Mann ich wäre?!
Kann doch, was ich brauch' im Leben, immer die Musik mir geben!
All mein Hab und Gut im Sack und im Herzen MinnePack!

Auf meinen Reisen spielte ich für manchen Herrscher schon.
Einmal stand sogar ich singend vor des Königs Thron.
„Sänger, bleib an meinem Hofe!‟, bat gerührt der König mich,
„Reichtum, Frauen, Ruhm und Ehre warten schon auf Dich!‟ „Auf mich?‟ „Auf Dich!‟

Was soll ich denn mit Ruhm und Ehre, ...

Doch nicht nur er verlor beim Klang der Laute fast den Sinn,
denn auch seine Tochter, die Prinzessin, schmolz dahin.
„Willst Du mich zum Weibe nehmen, jeden Tag beminnen mich?
Sollst berühmt und mächtig werden. Willst Du, Spielmann, sprich!?‟

Was soll ich denn mit Ruhm und Ehre, ...

Ich wanderte dereinst des nächtens, suchte nach Quartier.
Plötzlich stand der Teufel lächelnd auf dem Weg vor mir.
„Ich will Deine Seele haben, gib sie mir als Unterpfand,
dann seist Du als bester Spielmann aller Welt bekannt!‟

Was soll ich denn mit Ruhm und Ehre, ...

Wenn mir am Ende meiner Tag' das letzte Stündlein droht,
fragt am Sterbebette sicher mich Gevatter Tod:
„Arm und unbedeutend stirbst Du, könntest doch reich und mächtig sein!
Sag, bereust Du Deinen Weg!?‟ Da heb ich mein Glas Wein:

Was soll ich denn mit Ruhm und Ehre, ...