(Melodie: Trad., Bearbeitung & Text: MinnePack)

 

In einem Dorf genannt Kildoran lebt' ein Mägdlein jung und fein,
ihre Augen glitzernd, funkelnd, und ihr Haar mit gold'nem Schein.
Eines Tags ein reicher Kaufmann ihres Vaters Haus betrat,
ritt auf einem stolzen Schimmel und um ihre Hand er bat.

Komm heraus, Mary, meine Tochter! Komm heraus Mary, bleib nicht fern!
Komm heraus, Mary, meine Schöne, und zeig Dich dem edlen Herrn!‟

„Ich bin hier, um sie zu freien, diese schöne holde Maid.
Meine Diener, meine Länder, alles steht für sie bereit.
Alles werde ich ihr schenken, diesen Ring und noch viel mehr.
Bitte gebt mir Eure Tochter, ich begehre sie so sehr!‟

Komm heraus, Mary, meine Tochter ...‟

„Oh edler Herr, ich bin vergeben und grämt Euch auch diese Schmach,
mein Herz gehört schon einem and'ren, letzten Sommer ich's ihm versprach.‟
Marys Vater schallt' sie heftig: „Tu, wie ich es Dir auftrag'!
Deine Hochzeit ist am Sonntag! Es bleibt so wie ich es sag!

Komm heraus, Mary, meine Tochter ...‟

In dem Dorf genannt Kildoran fließt ein Strom mit Uferstrand.
In den Armen ihres Liebsten Mary man ertrunken fand.
Bei Musik und Tanz zu Hofe Marys Vater fröhlich lacht':
„Komm heraus, Mary, meine Schöne, Sonntag ist die Hochzeitsnacht!

Komm heraus, Mary, meine Tochter ...‟